7.1.07

Dreams are(n't) my reality

Freitagabend unter der Dusche. Zur Körperpflege beschallt mich Art Brut. Bang Bang Rock & Roll.
Ich stelle mir vor:
Ich wohne irgendwo bei Birmingham. Arsenal ist noch keine Firma und ich geb fast die gesamte miese Stütze dafür her, dass ich hin und wieder nach London zu den Spielen kann.
Ich bin eine Mischung aus Joe Strummer, Damon Albarn und dem Typen aus Trainspotting. Heute Nacht werde ich erstmal im Pub mit ein paar Litern Ale vorglühen, dann gibt’s bei irgendwem noch ne Party auf der ich mit irgendeiner mitgehe. Am kommenden Morgen kann ich mich noch an die Schreie erinnern, weiß aber nicht mehr ob es Schmerz oder Lust war. Und ich weiß nicht, welche Geschmacksverirrung mich in dieses Bett getrieben hat. Ihr geht es genauso.
Ich erlebe:
Eine Lesung und eine Party, auf der ich zu früh gehe, weil ich todmüde bin. Die vier kleinen Biere reichen, um am kommenden Morgen ordentlich Kopfweh zu haben
I ain’t no working class hero.

1 Kommentar:

Zvetlana hat gesagt…

Poor Boy!

Dear working-class-Brot,

the kind of hero das Du bist ist totally ausreichend, und ob man Eisbärensex wirklich miterleben muß, ist fraglich. Und, liebes Brot, mal ganz ehrlich: Uns geht es ja auch nicht anders. "Man müßte mal wieder..." und dann den Arsch doch nicht hochkriegen. So isses halt.

ZZ