17.4.07

Zwischendrin statt nur daneben

Ich sollte einen Zeitplan erstellen. Ich sollte einen Reader zusammenstellen. Ich wollte mich mit Freunden zum Fußballgucken verabreden. Ich müsste meinen Schreibtisch mal wieder aufräumen. Ich könnte die Leseliste etwas abarbeiten. Ich könnte die Seite fertig schreiben, auf der meine Schöler ab Donnerstag den Reader, den ich nicht mache, herunterladen sollen.
Ich kann mich nicht konzentrieren.

Ich kann nicht schlafen.

Also schaue ich alle zwei Minuten, ob irgendwer irgendwas geschrieben hat in meiner Blogosphäre.
Ich denke, Du wirst es nie lesen, aber ist das your definition of a boombastic zuvielzeithaben?

Kommentare:

anne hat gesagt…

gnihihihi... wünsche dir trotzdem bald angenehme träume. und das mit dem schreibtisch: vergisses! irgendwann geht das gesamte gerümpel eine symbiose ein und einfach nicht mehr weg...

Malte hat gesagt…

ihr jungen leute immer mit eurem schlaf. das hatten wir früher gar nicht und das braucht auch keiner.

Cosmo Croc! hat gesagt…

10 mal herzlich gelacht haben sollst du jeden Tag, 10 wahre Einsichten über die Welt gewinnen [...] 40 Tugenden am Tag führen zum ruhigen Schlaf.
Da wußte schon Nietzsche, der seinen Zaratustra zu dieser Einsicht kommen ließ, dass es das doch nicht gewesen sein kann.
Doch lasst sie ruhig schlafen, wo sie nur das verlangen.

Logopaede hat gesagt…

@Malte: Junger Spund, das scheint wohl immer eine Generation zu überspringen. Ich bin derzeit intensiv am Entschleunigen.
Langsames Schreiben, slow food, langsames Trinken und ausgiebiges Genießen des Heuschnupfens.

Julie Paradise hat gesagt…

Nee, Björn, mein edler Ritter, jetzt nicht schlappmachen!