2.7.07

Fahrkartenkontrolle

Im Zubringertunnel zur Untergrundbahn bilden fünf Menschen mit grünen Verkehrsbetriebswindjacken eine Wand. Sie fordern freundlich dazu auf, sich auszuweisen. Bei uns Touristen reicht das Vorzeigen der gültigen Billets. Ohne die wären wir auch nicht durch die Drehkreuze am Stationseingang gekommen (ausser wir wären trotz der Videoüberwachung keck über die Absperrung geturnt).
Der junge Mann afrikanischer Herkunft wird en detail kontrolliert. Letztlich vergebens, denn er war ebenfalls ganz legal im Untergrund.
Im Moment nicht eingreifend tätig aber allzeit bereit stehen vier blauuniformierte Menschen mit Schäferhunden, Schlagstöcken und Pfefferspray. Sie sehen den örtlichen Polizeitrupps sehr ähnlich, sind vergleichbar bewaffnet, geben sich aber per Logo auf den breiten Schultern als Personal der örtlichen Verkehrsbetriebe kennen.

Gestern in den verwinkelten Tunnels der Pariser Metro gab es einen Moment, in dem ich Schäubles Deutschland, Berlin mit seinen berühmt ruppigen Fahrkartenkontrolleuren und die Berliner Verkehrsbetriebe ganz arg tolerant und toll fand.


(Editor's Note: Ich hatte summa sumarum ein tolles Wochenende in Lutetia. Bilder folgen. Berichte vielleicht auch.)

Kommentare:

Cosmo Croc! hat gesagt…

Komisch, meine Erfahrung mit Paris war bisher genau umgekehrt.

nephilim hat gesagt…

Paris? Wäh, hat mir gar nicht gefallen. Sorry ;)

anne hat gesagt…

ich kenn's übrigens auch nicht so. aber hey! en detail! du hast ja doch français gelernt ;oP